“OUR CULTURE IS LIKE AN ONION. YOU PEEL LAYER ON LAYER TO GET AN  UNDERSTANDING”

Es ist ein heißer Nachmittag und wir sitzen auf einer einladenden Terrasse vor einem kleinen, geschmackvoll eingerichtetem Haus, dessen Gelände beinahe unmittelbar übergeht in die Weite des Buschs. Die Ananasstauden im Garten sind fast reif – wir befinden uns inmitten der Trockenzeit. 

Der Mann dem ich gegenüber sitze ist dort draußen aufgewachsen, in der Tiefe des Buschs. Das kulturelle Erbe seines Stammes hat er von seinem Vater übergeben bekommen. Gleichzeitig ist er hineingewachsen in eine Gesellschaft, deren Werte und Gesetze sich sehr von der Gemeinschaft seiner Väter und Urgroßväter unterscheidet.

Er beschriebt sich selbst als Menschen, der zwischen den Welten steht und in beiden ein Stückweit beheimatet ist. 

Folge ich seinem Blick so sehe ich, wie er aus dem lebendigen Zentrum seiner Kultur herausschaut in ein Morgen, dessen Konturen sich in einer unglaublichen Geschwindigkeit verändern. Eingebunden in ein gemeinschaftliches Erbe, scheinen ihn diese Konturen noch zu umspielen…zumindest immer wieder, wenn die Winde seiner Ahnen, die Lieder und Geschichten zu ihm tragen, ihn ergreifen und mitnehmen, in das pochende Zentrum seiner KultUr.

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